Kategorien
Meistersel Blog

Die Burg darf aktuell nicht betreten werden

Bäume wurden gefällt, Sträucher wurden entfernt, Gerüste gestellt und Sicherungsmaßnahmen eingeleitet.

Baustelle
Baustelle
Zaun
Zaun
Verboten
Betreten verboten
Kategorien
Meistersel Blog

Burgruine nun in Profi-Händen

Der „Dornröschenschlaf“ der südpfälzischen Burgruine Meistersel auf einem Bergkegel und Felsplateau zwischen Ramberg und dem Modenbachtal geht bald zu Ende: In den kommenden zwei Jahren sollen die Reste der Burg langfristig gesichert und dann die Anlage wieder für die Burgenfreunde vom Parkplatz „Drei Buchen“ aus zugänglich gemacht werden.
http://www.morgenweb.de/region/mannheimer-morgen/metropolregion/burgruine-nun-in-profi-handen-1.179358

Kategorien
Meistersel Blog

800.000 Euro für die Renovierung

Ramberg/Mainz. Sie ist eine der ältesten Burgen in der Pfalz – nun soll die Burgruine Meistersel saniert werden. Die Landesregierung will in den kommenden beiden Jahren zunächst insgesamt 800 000 Euro investieren, damit die vermutlich aus dem 11. Jahrhundert stammende Anlage nicht noch weiter verfällt, wie das Finanzministerium heute in Mainz mitteilte. Die auf einem Felsen gelegene Ruine bei Ramberg (Kreis Südliche Weinstraße) gehört nach einem jahrelangen Rechtsstreit seit 2010 dem Land und befindet sich den Angaben zufolge in einem sehr schlechten Zustand. (dpa)

Kategorien
Meistersel Blog

Burgruine im Sanierungsstau

Der folgende Artikel erschien am 30.08.2011 im Mannheimer Morgen.

Kategorien
Meistersel Blog

Burg Meistersel wird gesichert

Auf der Burgruine Meistersel sind erste Maßnahmen zur Sicherung dieses denkmalgeschützten Kulturguts in die Wege geleitet worden. Die Kreisverwaltung hatte einem erfahrenen Bauunternehmer aus Wernersberg den Auftrag erteilt, eine Zuwegung zur Baustelle anzulegen und diese einzurichten sowie zuerst die am schwersten von Wind und Wetter beschädigte süd-östliche Mauer zu sichern. Auch für die Sicherung des Brunnenturms wurden Vorbereitungen getroffen.
Damit diese Arbeiten durch die Baufirma ausgeführt werden konnten, war es notwendig, das unmittelbare Umfeld der Burgruine freizuschneiden und den überwuchernden Mauerbewuchs aus Efeu, Hecken und Büschen zu entfernen. „Dafür war die Hilfe der Ramberger Feuerwehr und der Höhenrettungsgruppe Wernersberg entscheidend und wichtig. Ohne diese Unterstützung wäre eine so komplizierte Baustelleneinrichtung in dem unwegsamen Gelände gar nicht möglich gewesen“ erklärt Landrätin Theresia Riedmaier. Zusammen mit den Feuerwehrleuten und dem Ortsbürgermeister von Ramberg, Dieter Schwarzmann, hat sie sich vom Stand der vorbereitenden Sicherungsmaßnahmen auf der Burg Meistersel überzeugt.

Vor wenigen Wochen waren nochmals die Experten der Denkmalschutzbehörde (Mainz) vor Ort. Bei dieser Gelegenheit wurde festgestellt, dass bevor weitere Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden, eine statische Prüfung erfolgen muss. Ein Fachmann wird daher nach einer weiteren Begutachtung gegebenenfalls neue Lösungsvorschläge unterbreiten. Nach dem ersten Freischneiden von Gestrüpp und Efeu war zu ersehen, dass zusätzliche Unterfangungs- und Ausbesserungsmaßnahmen notwendig werden, mit denen man vorher nicht gerechnet hatte. Theresia Riedmaier: „Wir sehen schon jetzt, dass die Sicherungsmaßnahmen viel komplizierter werden und sicher auch erheblich teurer“. Es mache trotzdem Sinn, die Ruine Meistersel im jetzigen Bestand als kulturhistorisches Zeugnis vergangener Jahrhunderte zu erhalten. „Ich bin dem Land außerordentlich dankbar, dass es dafür Verantwortung auf sich nimmt“, so die Landrätin.

Kategorien
Meistersel Blog

OVG: Ausübung des Vorkaufsrecht an der Burgruine Meistersel rechtmäßig

Das Land hat sein Vorkaufsrecht an der Burgruine Meistersel rechtsfehlerfrei und wirksam ausgeübt. Die Klage des Käufers der Ruine gegen die Ausübung des Vorkaufsrechts ist deshalb erfolglos. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Die in der Gemarkung Ramberg im Landkreis Südliche Weinstraße gelegene Burgruine stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Seit Ende des 19. Jahrhunderts in Privatbesitz, verkaufte die Eigentümerin sie im März 2006 an den Kläger. Unter Berufung auf Denkmalschutzrecht übte das Land das Vorkaufsrecht aus. Die hiergegen gerichtete Klage des Käufers war schon vor dem Verwaltungsgericht erfolglos. Das Oberverwaltungsgericht bestätigte diese Entscheidung.
Das Vorkaufsrecht sei vom beklagten Land zu Recht und fehlerfrei gegenüber dem von den Kaufvertragsparteien insoweit ermächtigten Notar ausgeübt worden. Dabei sei das Land zutreffend davon ausgegangen, bei der Burgruine handele es sich um ein im Jahr 1981 wirksam unter Schutz gestelltes Kulturdenkmal. Die Unterschutzstellung werde ebenso wie der Eintritt ihrer Unanfechtbarkeit durch die vorhandene Aktenlage hinreichend belegt. Die Ausübung des Vorkaufsrechts zugunsten der öffentlichen Hand sei durch Gründe des Allgemeinwohls gerechtfertigt, weil dadurch die Erhaltung der Burgruine ermöglicht werde. In der Vergangenheit habe sich die Denkmalschutzbehörde vergeblich um die Einbeziehung der privaten Eigentümer in die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen bemüht.

OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 21. November 2007, Aktenzeichen: 8 A 10361/07.OVG

Kategorien
Meistersel Blog

Burgkauf durch das Land rechtens

Das Land Rheinland-Pfalz hat die Burgruine Meistersel in der Pfalz rechtmäßig erworben. Das vom Land ausgeübte Vorkaufsrecht entspreche den gesetzlichen Anforderungen, entschied das Verwaltungsgericht Neustadt/Weinstraße.

Das Land hatte einem privaten Käufer die Ruine mit Hilfe des Vorkaufsrechts „weggeschnappt“, nachdem dieser sie für 5.000 Euro erworben hatte. Das Land hatte sein Einschreiten mit dem Denkmalschutz begründet. Für die Sanierung der Anlage sei ein sechsstelliger Betrag notwendig, dies sei von einem Privatbesitzer kaum zu leisten, so die Argumentation. Der ausgebootete Käufer wollte dies nicht hinnehmen und reichte Klage ein.

Denkmalschutz vor Privatinteressen
Das Gericht billigte nun das Vorgehen der Landesregierung: Die Meistersel sei ein unter Schutz gestelltes Kulturdenkmal von überörtlicher und kunsthistorischer Bedeutung. Das Denkmalschutz- und Denkmalpflegegesetz räume dem Land in solchen Fällen ein Vorkaufsrecht ein, wenn das Wohl der Allgemeinheit dies rechtfertige. Dies sei der Fall, denn mit der Übernahme der Ruine in das Eigentum des Landes solle deren Erhalt ermöglicht werden, so das Gericht.

Der vorige Besitzer der Ruine hatte den Zerfall nicht gestoppt. Die nahe Ramberg (Kreis Südliche Weinstraße) auf einem Felsen gelegene Meistersel gilt als eine der ältesten Burgen der Pfalz.

Kategorien
Meistersel Blog

Neue Hoffnung für Ruine Meistersel

Landesdenkmalamt lässt Konzept für Sicherungsmaßnahmen erstellen

RAMBERG (jüm). Mit der Rettung der Burgruine Meistersel bei Ramberg (Kreis Südliche Weinstraße) soll es jetzt endlich voran gehen: Das Mainzer Landesdenkmalamt hat dafür 50.000 Euro in seinem Etat für das laufende Jahr reserviert.
In den nächsten Wochen solle ein Mitarbeiter eines erfahrenen Karlsruher Statikbüros zusammen mit Vertretern der Landauer Kreisverwaltung und seiner Behörde die Ruine besichtigen, informierte gestern Thomas Metz, kommissarischer Leiter des Landesdenkmalamtes. Aufgabe des Karlsruher Büros sei es, ein Grobkonzept für erste, dringende Sicherungsmaßnahmen zu erstellen. Es solle eine „saubere Grundlage“ erarbeitet werden, „damit wir nicht ein Fenster sanieren und anschließend die Wand zusammen fällt“.
Laut Metz kann das Land ein solches Gutachten in Auftrag geben, obwohl beim Verwaltungsgericht Neustadt noch ein Rechtsstreit anhängig ist: Eine Privatperson aus Carlsberg bei Grünstadt, Werner Caesar Linn, hatte die Ruine vor einem Jahr gekauft. Nachdem frühere Verbindungen zu rechtsextremistischen Kreisen bekannt wurden und Zweifel aufkamen, ob Linn in der Lage wäre, die Burg zu sanieren und zu erhalten, übte das Land Rheinland-Pfalz das Vorkaufsrecht aus. Dagegen klagte Linn, eine mündliche Verhandlung ist für den 5. März anberaumt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.